Liebe Besucher, liebe Gäste,

nachdem wir als Feuerwehr durch steigende Infektionen des COVID-19-Viruses bereits im März bis auf den Einsatzdienst den Dienstbetrieb einstellen mussten, durften wir wegen vorgegebenen Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepten Mitte Juni wieder eingeschränkt üben und an Fort-/Ausbildungen und Trainings teilnehmen.

Die aktuelle Gefährdung durch neue stark ansteigende Infektionszahlen im Rhein-Kreis-Neuss und der mittlerweile negative 7-Tage-Inzidenz-Wert des Rhein-Kreis-Neuss bewegte die Wehrleitung nach intensiven Gesprächen mit der Stadtverwaltung den Dienstbetrieb der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich zunächst wiedereinzustellen. Die Infektionszahlen der Stadt Korschenbroich sind zwar nicht äußerst ins Gewicht (auch wenn jede Infektion eine zu viel ist), aber die Allgemeinverfügung gilt präventiv für den gesamten Rhein-Kreis-Neuss, und dazu gehört nun auch die Stadt Korschenbroich.

Der Aufwand eine vernünftige Kommunikation und eine adäquate Taktung von Entscheidungen auf neue Entwicklungen gewährleisten zu können, ist für die Einheitsführungen und insbesondere für die Wehrleitung groß. Denn hier, auf oberster Führungsebene, fängt Sicherheit an. Unsere Gemeinschaft rettet im Ernstfall nicht nur Leben und entschärft im Idealfall Gefahren, sondern wir leben in dem Ehrenamt als Frau und Mann einer Freiwilligen Feuerwehr durch ein gutes und kameradschaftliches Miteinander.

Trotz der Einschränkung des Dienstbetriebes werden im Oktober bis Ende November das Hydrantennetz durch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich gewartet. Wir bitte um Ihr Verständnis, wenn die Feuerwehr mit einem Standrohr die Rohre flutet und einfettet.

Bitte begegnen Sie in dieser unsicheren Zeit unseren Mitgliedern trotz Maske mit einem Lächeln und mit Verständnis. Wenn Sie unsere Hilfe benötigten, dann werden wir auch in der CORONA-PANDEMIE in den Einsatz gehen, für Sie und Ihre Sicherheit.


Mit freundlichen Grüßen
Löschzugführung Korschenbroich,

Max Krames und Tobias Römer

Gemeinsam ein Zeichen setzen – NRW zeigt Respekt!

Unterstützung für die Respekt Kampagne des Verbandes kommt nun vom Land

Tausende von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften sorgen täglich für Sicherheit, Schutz und Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Neben ihrem – teils auch ehrenamtlichen – Einsatz sehen sie sich verstärkten Konfrontationen bis hin zu Gewaltangriffen ausgesetzt.

„Solche Angriffe sind Angriffe auf unsere Gesellschaft, auf unseren Rechtsstaat und unsere Werte.“, so formulierten es auch der Landrat mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Kommunen im Rhein-Kreis Neuss in ihrer Blaulichtresolution, die im letzten Jahr auf Initiative des Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss verabschiedet wurde.

Durch gesetzliche Änderungen im Strafgesetzbuch hat man bereits den Unwert solcher Taten verdeutlicht und tritt für einen verbesserten Schutz der Einsatzkräfte ein. „Aber nicht nur gesetzliche Initiativen sind notwendig, um den Respekt für die Einsatzkräfte als gesellschaftliche Verpflichtung zu etablieren.“, so Stefan Meuter vom Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss, der die Kampagne „Blaulicht für Retter“ im Rhein-Kreis Neuss eingeführt hat.

Im Rahmen einer großangelegten Öffentlichkeitskampagne soll nun seitens des Landes Nordrhein-Westfalen auf den mangelnden Respekt aufmerksam gemacht werden und für mehr Solidarität und Wertschätzung für die Frauen und Männer in der Polizei, bei der Feuerwehr und im Rettungsdienst geworben werden. Den Startschuss zur Landeskampagne gab heute Innenminister Herbert Reul.

In diesem Rahmen wird die „Schutzschleife“ als starkes Zeichen und als Rückendeckung für die Einsatzkräfte eingeführt. Die „Schutzschleife“ mit den Farben blau, rot und weiß steht für die Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Die Schutzschleife wird im Rhein-Kreis Neuss zukünftig mit dem etablierten Blaulicht für Retter kombiniert und dient als Symbol für weitere Maßnahmen in diesem Jahr.

„Beim Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte kann damit jede Bürgerin und jeder Bürger Farbe bekennen und seine Wertschätzung für die Frauen und Männer bekunden, die für unsere Gemeinschaft und unsere Sicherheit einstehen.“, so Meuter.

Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungsdienstangehörige aus dem Kreis formten zu Kampagnenbeginn die Schutzschleife und wollen damit zeigen, dass hinter den Uniformierten Menschen stehen, die helfen und die es zu respektieren gilt.

Der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss hat zur Ankündigung weiterer Maßnahmen die Seite www.schutzschleife.nrw eingerichtet, die ebenso auf Facebook zu finden ist.

Informationen zur übergreifenden NRW Kampagne gibt es unter www.im.nrw.de.

„Respekt ist ansteckend. Holen Sie sich den Pin.“, ruft Stefan Meuter auf. Den Pin zur Landeskampagne gibt es kostenlos zu bestellen unter:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (max. 10 Pins).

Kampagne NRW zeigt Respekt

(Quelle: Facebook, VdF)

August 2020, TR

Sie sind engagiert im Einsatz, wenn Schutzausrüstung verteilt wird: Die Mitarbeiter des Amtes für Gebäudewirtschaft des Rhein-Kreises Neuss und der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich haben in den letzten Monaten dafür gesorgt, dass Krankenhäuser, Heime und ambulante Pflegedienste im Kreis mit Schutzmaterialien versorgt werden. Den 25. Transport nahm Landrat Hans-Jürgen Petrauschke zum Anlass, um sich bei den fleißigen Helferinnen und Helfern zu bedanken. Er überreichte einen mit Schutzmasken aus Marzipan verzierten Dankeschön-Kuchen an die Teams von Feuerwehr und Gebäudewirtschaft und sagte: „Sie haben bewiesen, dass wir uns in jeder Situation auf Sie verlassen können. Auch abends und an den Wochenenden sind Sie unermüdlich im Einsatz, und dafür spreche ich Ihnen allen meinen herzlichen Dank aus.“

Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales stellt den kommunalen Krisenstäben seit Beginn der Corona-Pandemie Schutzausrüstung zur Verfügung. Die Freiwillige Feuerwehr Korschenbroich holt das Material bei der Bezirksregierung ab und liefert Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel palettenweise im Kreishaus Grevenbroich ab. Fabian Fox vom Amt der Gebäudewirtschaft nimmt zusammen mit seinem Team die Lieferungen an und verteilt sie weiter. 160 Einrichtungen im Kreis haben so in den letzten Monaten mehr als 600 000 Schutzmasken, 500 000 Mund-Nasenschutz-Masken, 230 000 Einmalhandschuhe und 7 000 Liter Desinfektionsmittel erhalten.

Frank Baum, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich, und seine Begleiter versprachen, dass sie mit ihrem elfköpfigen Team den Kreis auch in Zukunft bei der Abholung und Verteilung unterstützen. Als „herausragende logistische Leistung“ würdigte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die Versorgung der Pflegeeinrichtungen mit dem Schutzmaterial. „Diese Mammutaufgabe ist nur mit unermüdlichem Engagement, enormer Flexibilität und der vorbildlichen Zusammenarbeit aller Akteure zu bewältigen“, machte der Landrat deutlich. Das Schutzmaterial sei enorm wichtig, um die Mitarbeiter in den Krankenhäusern, Heimen und ambulanten Pflegediensten bei ihrer Arbeit zu schützen. Die Feuerwehr Korschenbroich beweise einmal mehr, dass wir uns im Rhein-Kreis Neuss in allen Gefahrenlagen auf unsere Einsatzkräfte verlassen können.

Schutzausruestung Corona

V.l.: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke dankte Fabian Fox, Sarah Peitz, Heike Schwanz, Yvonne Jannsen, Samuel Lippok und Christoph Lasek vom Amt für Gebäudewirtschaft sowie (vorne v.l.) Daniel Vanummißen, Clara Cruz-Künzl, Charmain Künzl, Torben Wagner und Frank Baum, dem Leiter der Feuerwehr Korschenbroich.

Quelle: Presse Rhein-Kreis-Neuss

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste,

der Corona Virus (SARS-CoV-2) entwickelte sich zu einer Pandemie und stellt alle vor Herausforderungen. Wie wünschen Ihnen allen viel Gesundheit, Kraft und Zuversicht.

Die offizielle Bekanntmachung der Bundesregierung vom 15. April 2020, Großveranstaltungen zunächst bis zum 31. August 2020 auszusetzen, veranlasst uns nun nach dem Tanz in den Mai (den wir ohne staatliche und behördliche Vorgabe abgesagt haben) auch den Tag der offenen Tür am 21. Juni 2020 abzusagen.

Die Mitglieder des Löschzug Korschenbroich werden in ihrem Dienst weiterhin beeinträchtigt. Trotzdem nehmen einige Mitglieder – neben dem aktiven Einsatzdienst der gesamten Einheit – freiwillig Sonderaufgaben wahr, z. B. bei der Durchführung der Logistik von medizinischen Produkten, die im Rhein-Kreis-Neuss dringend gebraucht werden.

Durch die Absage unserer Feste und Veranstaltungen werden weitere Begegnungen nicht möglich sein. Das macht uns sehr traurig und demütig. Unsere Feste dienen schließlich dazu sich mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Besuchern und Kindern und Familien auszutauschen und unsere Arbeit zu zeigen.

Sollte ein Ersatztermin möglich sein, werden wir Sie geeignet informieren.

Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute.

Der Vorstand des
Löschzug Korschenbroich

Juni 2020, TR

Korschenbroich, im Mai 2020

Nachruf

 

Wir trauern um eine prägende und charakteristische Persönlichkeit, den Pescher Brandmeister und ehemaligen Gastwirt,

Johannes Deuss,

der im Alter von 81 Jahren verstarb.

 

Johannes Deuss engagierte sich in vielfältiger Art und Weise für Korschenbroich und seine Heimat in Pesch. Der mit dem Bürgerpreis ausgezeichnete Johannes Deuss war bis zu seinem Tod Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich, wo er in frühe-ren Jahren die Pescher Einheit als Brandmeister führte. Die Pescher Dorfgemeinschaft profitierte von seiner Leidenschaft und Durchsetzungskraft ebenso wie die Politik. Im Gasthof seiner Familie fand bis zu seinem Ruhestand jährlich „Jazz bei Johannes“ statt, dessen Erlös einem karitativen Zweck gespendet wurde.

Wir gedenken Johannes Deuss und zeigen unsere Hochachtung und Anerkennung für seine Lebensleistung. In Gedanken stehen wir in diesen schweren Stunden des Ab-schieds seiner Familie bei.

 

In stiller Trauer
Die Kameradinnen und Kameraden
des Löschzuges Korschenbroich