Am Sonntag, den 18. November 2018 nahm der Löschzug Korschenbroich, als Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich, gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr an einer Gedenkfeier anlässlich der beiden Weltkriege teil. Anders als im nachfolgenden Zeitungsartikel beschrieben, hielt Pfarrer Marc Zimmermann im Beisein seines Kollegen Pfarrer Grotepaß für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. eine Rede. Auf ihn folgte Bürgermeister Marc Venten.

Wie Präsident Macron in seiner Rede im Plenum des Bundestages die Deutsch-französische Freundschaft hervorhob, sprach auch Venten über die französische Verbundenheit und Freundschaft. Außerdem erinnerte er an den beschlossenen Waffenstillstand vor 100 Jahren und 1 Woche.

Es liegt an uns Menschen alles dafür zu tun, dass die weltweiten Gräueltaten eingedämmt werden und wir in Frieden leben können. Auch deswegen ist eine solche Gedenkfeier von besonderer Bedeutung.

Volkstrauertag 2018

Zum Zeitungsartikel:

https://rp-online.de/nrw/staedte/korschenbroich/korschenbroich-gedenkt-am-volkstrauertag-der-kriegstoten_aid-34560243

Nähere Informationen zum Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. entnehmen Sie bitte dem Link:  www.volksbund.de

November 18, TR

Der Einladung des CDU Ortsverbands Korschenbroich und Pesch zum Vortrag des Ministers des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Herbert Reul, folgte u.a. eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr, darunter auch Tobias Römer als Vertreter unserer Einheitsführung.

Da Feuerwehren Sicherheit produzieren und in Schadenfällen mit ihrer Ausbildung dazu beitragen weiteren Schaden abzuwenden, haben wir die Einladung wohlwollend angenommen.

Das Thema zur inneren Sicherheit, also der Sicherheit unser Bürger und unseres Landes, liegt dem Großteil der Menschen am Herzen. Das sollte es auch. Der Minister stellte im Bereich des Feuerwesens die Bereitschaft von Freiwilligen Feuerwehren und den dafür zwingend notwendigen Nachwuchs heraus. Das Hauptamtliche sowie Freiwillige Kräfte gut miteinander harmonieren, wurde dem Minister bei einigen Veranstaltungen deutlich.

Das gesellschaftliche Miteinander aber auch die Meinung zu Ordnung und Sicherheit wandeln sich mehr und mehr. Man wundert sich schon, wenn darüber diskutiert wird ob die Polizei, die Feuerwehr oder Rettungsdienste in ihren hoheitlichen Pflichten und Aufgaben dies oder das überhaupt dürfen. Über Gewalt gegenüber Einsatzkräften, die teils um Leben oder Tod kämpfen müssen und die unter extremer physischer und psychischer Belastung stehen, darf es keine zwei Meinungen geben. Das darf nicht toleriert werden und muss diskutiert werden.

Minister Herbert Reul hat sich in seinem äußerst spannenden Vortrag sehr deutlich und auch selbstkritisch vielen Themen im Bereich der inneren Sicherheit gestellt. In einer an den Vortrag anschließenden Diskussion, in der Gäste ihre Fragen stellen durften, hat er sich kompetent und offen gezeigt. Ein Politiker der zu wissen scheint, worauf es wirklich ankommt. Ein Politiker der auch „die Straße“ zu kennen scheint.

Dieser Beitrag ist frei von jedweden politischen Verbindungen, sondern dient ausschließlich der Wiedergabe eines für die Feuerwehrmitglieder und Gäste interessanten Veranstaltung im Ratssaal der Stadt Korschenbroich.

Weiteres zum Vortrag des Ministers entnehmen Sie gerne dem nachfolgenden Artikel der NGZ:

https://rp-online.de/nrw/staedte/korschenbroich/herbert-reul-in-korschenbroich-wir-brauchen-mehr-gute-leute_aid-34360987

November 18, TR

Die Mitglieder des Löschzug Korschenbroich unterstützen in diesem Jahr wiederkehrend im eigenen Bezirk die hiesigen Kindergärten und Kindertageseinrichtungen bei deren Martinsfeuern. Am Freitag, den 09. November 2018 begleiten wir ab 17:00 Uhr die Kinder zum Martinsfeuer auf dem Matthias-Hoeren-Platz mit Mantelteilung des barmherzigen St. Martins. Dort singen die Kinder Martinslieder.

Die detaillierten Termine entnehmen Sie gerne dem Artikel aus der Rheinischen Post:
https://rp-online.de/nrw/staedte/korschenbroich/martinszuege_aid-34084069

Nachtrag
Mit über 40 Mitgliedern des Löschzuges und 20 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr konnte unsere Einheit am 09. November 2018 den Martinsverein beim großen St. Martinszug unterstützen. Die Löschzugführung bedankt sich bei allen Mitgliedern für die sagenhafte Unterstützung.

November 18, TR

In ganz Deutschland sowie weltweit findet man an sehr vielen Stellen Gefahrstoffe, welche sehr häufig unter anderem im Straßenverkehr, bei der Binnenschifffahrt, in Industrieanlagen und in Lagerstätten anzutreffen sind. Das betrifft sowohl Flüssigkeiten als auch feste und pulverisierte Stoffe.

Bei einem Gefahrstoffaustritt, bei dem es sich oft um ätzende-, giftige- oder brennbare Stoffe handeln kann, muss bei der Feuerwehr jeder Handgriff sitzen, damit Personen, Sachwerte und die Umwelt geschützt werden können. Eine Ausbreitung durch auslaufende Stoffe bringt u. a. die Gefahren einer sogenannten Kontaminationsverschleppung mit sich. Diese gilt es insbesondere im Einsatzgeschehen zu verhindern.

Am Samstag, den 20.10.2018 übte der Löschzug Korschenbroich in verschiedensten Szenarien mit Materialien, die im Bereich von Abdichtung von Leckagen Anwendung finden. Neben dem Gerätewagen Gefahrgut, den der Löschzug Korschenbroich vorhält, stellte die Freiwillige Feuerwehr Viersen einen Abrollbehälter bereit. Dieser kann mit Wasser Gefahrstoffe simulieren. Außerdem sind leckende Tanks, Verrohrungen, Behälter und Kanister zu Übungszwecken verbaut.

Die Aufgabe der Feuerwehrleute war es, mit Wasser simulierte Gefahrenstoffe mittels Chemikalien festen Materialen einzudämmen, abzuwenden oder abzudichten.

Für jedes Szenario wurden individuelle Ideen gesammelt und diese wurden dann auch ausprobiert. Es wurden Hölzer vor Ort mit einem Taschenmesser zugeschnitten, mit verschiedensten Klebebändern, Dicht-, Rohrdichtkissen bis hin zum einfachen Leitung-Leckageband abgedichtet. Flansche wurden mit funkenfreiem Werkzeug verschraubt und einiges mehr wurde geübt.   

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Viersen, die Ihren Wechsellader und den Abrollbehälter Gefahrgut-Übung zur Verfügung stellten.

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Oktober 2018
DV

Berlin - Wegen der extremen Hitze und Trockenheit war es zu erwarten: Es brennt nun auch in Deutschland. „Das wird sich aber in Grenzen halten“, ist der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hartmut Ziebs, zuversichtlich, „denn wir haben ein Fundament, auf das wir uns im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Welt stützen können: Wir besitzen ein flächendeckendes System von ehrenamtlichen Freiwilligen Feuerwehren. Dadurch ist gewährleistet, dass schnell viel Hilfe an einen Einsatzort kommen wird. Denn Hilfe ist in Deutschland stets relativ nah. Das macht unser System möglich.“

Damit dieses System auch weiter so bestehen kann, müsse allerdings an vielen Orten einiges getan werden. „Nachwuchsgewinnung, gute Ausstattung und gezielte Unterstützung dieses Ehrenamtes sind unabdingbar“, geht der Appell in Richtung Politik. Den eingesetzten Kräften dankt der DFV-Präsident ausdrücklich: „Da, wo andere bei dieser Witterung unter der Hitze ächzen und hitzefrei machen, gehen unser Feuerwehren in den Einsatz. Dafür gebührt ihnen unsere höchste Achtung, Anerkennung und Unterstützung!“

Quelle: Deutscher Feuerwehr Verband