Die Jahreshauptversammlung fand in diesem Jahr am Samstagabend, den 03. März 2018 statt.

Im großen Saal der Gaststätte Lindenhof der Eheleute Annemarie und Dieter Schmitten begrüßte Einheitsführer Max Krames die Mitglieder. Unter ihnen Bürgermeister Marc Venten und der für die Feuerwehr zuständige Beigeordnete Thomas Dückers sowie Wehrleiter Frank Baum.

Besonders freut waren wir über die Teilnahme des Pfarrers der GdG-Korschenbroich, Marc Zimmermann. In Beisein seiner Geistlichkeit und im Kreise einiger weiterer Ehrengäste, erhielten folgende Mitglieder/innen Ehrungen aus den Händen des Wehrleiters.

Beförderungen:                                                            

Feuerwehrfrau Anna Baum

Feuerwehrfrau Charmain Künzl

Feuerwehrfrau Leonie Jahny

Feuerwehrmann Bastian Eick

Feuerwehrmann Christian Krüger

Oberfeuerwehrmann David Bergstein

Oberfeuerwehrmann Marc Fasbender

Unterbrandmeister Felix Kehnen

Brandinspektor Tobias Römer

Ehrennadel des KDV in Bronze                        für 10 Jahre Mitgliedschaft:

Maximilian Hoppen

Clara Cruz Künzl

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Beförderung zum Brandinspektor erhielt der bisher kommissarisch tätige stellvertretende Löschzugführer Tobias Römer die offizielle Ernennungsurkunde von Wehrleiter Frank Baum überreicht. Die Löschzugführung hat ihren Ausbildungsauftrag damit erfüllt.

Mit einem ausführlichen Jahresbericht über das Jahr 2017 zeigte Schriftführer Chris Klemens auf, wie Facettenreich die Aufgaben einer Feuerwehreinheit sind. In einer Gedenkminute wurde insbesondere an die Mitglieder der Einheit gedacht, die im Laufe des Jahres 2017 und in diesem Jahr verstorben sind.

Alle Kameraden beglückwünschen wir zu vorgenannten Ehrungen und Beförderungen.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/korschenbroich/feuerwehr-fordert-groessere-umkleideraeume-aid-1.7456906

März 18, TR

Presseberichten zu Folge wurden die Brandstifter der 14 Brände in der Neusser Nordstadt und im Barbaraviertel gefasst. Der Ermittlungskommission „Furth“ gilt unser Dank. Sie hat drei Jugendlichen im Alter zwischen 19 und 22 Jahren das Handwerk gelegt.

Gott sei Dank ist keinem Menschen etwas zugestoßen. Es handelte sich „lediglich“ um Sachschäden. Wobei das Wort „lediglich“ die Schäden nicht abwerten soll.

Besonders schlimm ist die Gewissheit, dass diese drei jungen Männer aus einer Freiwilligen Feuerwehr entstammen. Wir Feuerwehren sind von Trittbrettfahrern genauso wenig befreit, wie Fluggäste gegenüber eines suizidalen Flugkapitäns (z.B. Germanwings-Todes-Flug 9525 im März 2015). In den Wehrleitungen und Einheiten werden Personalgespräche geführt und Probezeiten praktiziert, aber eine 100%-ige Sicherheit wird man nie haben, auch nicht in den Feuerwehren.

Um auf die vorgenannten Brandstiftungen zurückzukommen, ist der bilanzierbare Schaden in etwa gleich groß dem Imageschaden der Freiwilligen Feuerwehren. Weder die betreffende Feuerwehreinheit noch die Familienangehörigen der Täter werden über die Brandstiftungen Bescheid gewusst haben.

Jedoch suggerieren Schlagzeilen, wie die der Rheinischen Post vom 06. Februar 2018: „Freiwillige Feuerwehrleute sollen 14 Feuer in Neuss gelegt haben“, der Allgemeinheit, dass jeder Feuerwehrmann „einsatzgeil“ und „übermotiviert“ ist. Gar Einsätze entstehen lässt. Dem ist nicht so. Daher können wir uns besten Gewissens dem öffentlichen Facebook Beitrag des Vorsitzenden des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V., Stefan Meuter, anschließen.

Seit letztem Jahr kämpfen die Chefetagen der Hilfsorganisationen für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften. Gegenüber denen, die auf der Straße Hilfe leisten. Kreisbrandmeisterei, Wehrleiter, Bürgermeister und der Landrat fordern – auch medial – mehr Respekt. Aus unserer Sicht völlig zu Recht.

Wir wünschen uns, dass alle Feuerwehrangehörigen respektvoll behandelt
und nicht mit pauschalen Schlagzeilen gleichgestellt werden, sofern sie sich auch nichts zu Schulden kommen lassen.

Ihre Löschzugführung Korschenbroich

BI Max Krames und OBM Tobias Römer

Öffentlicher Facebook Beitrag des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V.

https://www.facebook.com/vdfrkn/posts/1561619893873779

Chronologie Presseartikel der RP:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/neuss-13-autobrand-auf-der-furth-polizei-fahndet-aid-1.7299182

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/blaulicht/neuss-brandserie-auf-der-furth-verdaechtige-waren-bei-der-freiwilligen-feuerwehr-aid-1.7370066

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/neuss-feuerwehrleute-legten-14-braende-kameraden-reagieren-geschockt-und-sorgen-sich-aid-1.7373981

Februar 18, TR

Blaulichtbande

Auf diese Kinder ist im Notfall Verlass: Sie wissen, wie man Verbände anlegt, den Notruf betätigt, ein Feuer löscht, ja, sie können sogar funken. Sie üben das Aufrollen von Feuerwehrschläuchen, wissen, was in der Einsatzzentrale passiert und wie Wiederbelebung funktioniert. Und außerdem haben sie viel Spaß. Die Kinderfeuerwehr Korschenbroich schreibt eine echte Erfolgsgeschichte. Wenn es so weitergeht, brauchen sich die Korschenbroicher um Nachwuchs bei der Freiwilligen Feuerwehr keine Sorgen zu machen.

Dabei ist es noch gar nicht so lange möglich, überhaupt eine Kinderfeuerwehr zu gründen. Erst seit einer Gesetzesänderung 2015 gibt es diese Option. Korschenbroich gehört zu den wenigen Städten, in denen seither ein solches Angebot für die Altersgruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen im Feuerwehrbereich ins Leben gerufen wurde. "Die Kinder sollen spielerisch an Brandschutzerziehung und Unfallverhütung herangeführt werden", erklärt Andreas Pradella von der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich die Zielsetzung der Kinderfeuerwehr.

Der Start war im Sommer 2017 mit acht bis zehn Teilnehmern, meist Kinder von Eltern, die selbst in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind. Da ist die Begeisterung sozusagen erblich. "Emily wollte immer mitkommen", sagt Claudius Weber, Vater einer Tochter und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Jetzt ist die Sechsjährige Feuer und Flamme für die Kinderfeuerwehr. Dass es Spaß macht, in der Blaulichtbande zu sein, sprach sich schnell herum und heute sind alle zwanzig Plätze besetzt, es gibt sogar eine Warteliste.

"Das Angebot ist sehr aufwendig, wird aber wirklich sehr gut angenommen", sagt Pradella. Vier Betreuer, alle mit pädagogischem Hintergrund, kümmern sich während der zweiwöchentlichen Übungsabende im Liedberger Gerätehaus um die Kinder. Kindgerecht werden die Inhalte aufbereitet. Die Einführung in die Erste Hilfe ist natürlich eine wichtige Sache. Aber hinterher mit Verbänden um Kopf, Hand oder Arm eindrucksvoll auszusehen, ist für die Kinder immer auch ein Spaß, wie Fotos von lachenden Kindern auf der Facebookseite der "Blaulichtbande" der Feuerwehr Korschenbroich überzeugend dokumentieren.

Mit der Kinderfeuerwehr ist es den freiwilligen Brandschützern in Korschenbroich gelungen, ihre erfolgreiche Jugendarbeit in noch jüngerem Alter einsetzen zu lassen. Wenn die Kinder weiter von der Arbeit der Feuerwehr begeistert sind, können sie in die Jugendfeuerwehr wechseln, die zurzeit etwa 60 Nachwuchsretter umfasst. Die Jugend wiederum stellt die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich sicher, bei der aktuell 220 Mitglieder im aktiven Einsatz sind.

"Wir haben kein Nachwuchsproblem, aber wir nehmen trotzdem immer gerne junge Leute auf", betont Pradella. Eng kann es irgendwann bei jenen werden, die tagsüber einsetzbar sind. "Wir merken, dass es bei der Tagesverfügbarkeit schwieriger wird", sagt der Korschenbroicher Feuerwehrsprecher. Nicht jeder arbeitet schließlich vor Ort und kann seine Arbeitsstelle tagsüber verlassen.

Am Donnerstag, den 18.01. zwischen 07:00 und 18:00 Uhr können orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten von 115 km/h - 130 km/h auftreten.

Bitte achten sie besonders in der Nähe von Bäumen und Häusern auf herabstürzende Gegebstände wie Äste oder Dachziegel.

Der Aufenthalt im Freien sollte vermieden werden!