Am Samstag, den 13. Mai 2017 übte der Löschzug auf einen Schrottplatz im Korschenbroicher Stadtteil Glehn. Im Vordergrund dieser Übung stand das kennenlernen neuer Techniken zur Bergung von Personen aus einem PKW nach einem Verkehrsunfall. Um möglichst realistische Szenarien zu gestalten, wurden vom Schrottplatz zur Verfügung gestellte PKWs künstlich verformt und mit Übungspuppen versehen.

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Am Samstag, den 18. März 2017 übte der Löschzug am Gymnasium Korschenbroich – kurz GyKo –, welches an der Don-Bosco-Straße gelegen ist. Am Vormittag wurde bei einer Begehung insbesondere auf das weitläufige Gebäude, die Gefahren und Fluchtwege eingegangen. Gerade die Vielzahl an Schülern im laufenden Betrieb kann eine Gefahr darstellen, z. B. dann wenn Personen vermisst werden. Außerdem wurde ein Treppenraum künstlich vernebelt und kontrolliert entlüftet. Hier wurde im Detail auf das Entlüftungsprinzip eingegangen.

Nach der Mittagspause fand eine Einsatzübung statt. Das Aufsuchen von vermissten Personen sowie die Brandbekämpfung standen im Vordergrund. Aufgrund der Weitläufigkeit des Gebäudes, waren hier besondere Herangehensweisen erforderlich, wie z. B. die Sicherung der Angriffs- und Rettungswege.

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März 17, TR

Am gestrigen Abend fand im Glehner Frangensaal der diesjährige Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich statt. Bürgermeister Marc Venten sowie unser Kreisbrandmeister Norbert Lange dankten stellvertretend für das geleistete Ehrenamt und durften gemeinsam mit Wehrleiter Frank Baum und dem stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Hans-Peter Hamacher an insgesamt 23 Personen Ehrenabzeichen für besondere Verdienste un...d langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr verleihen.

Der Ehrenabend ist traditionell auch die Veranstaltung, auf welcher Kameradinnen und Kameraden nach Erreichen der Altershöchstgrenze aus dem aktiven Dienst in die Alters- und Ehrenabteilung überstellt werden. In diesem Jahr bedeutete dies für drei verdiente Feuerwehrmänner den Übergang in die Ehrenabteilung der Feuerwehr. Gleichzeitig werden am Ehrenabend junge Feuerwehrleute aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst gestellt. Eine erfreuliche Zahl von 17 Nachwuchsfeuerwehrmännern und Nachwuchsfeuerwehrfrauen konnten durch den Stadtjugendwart Maik Heyers in den aktiven Dienst überstellt werden.

Die Geehrten des gestrigen Abends sind:

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr
Thomas Baum
Dr. Fabian Gaus
Maik Heyers
Tim Glanert
Frank Spörke
René Schrobback
Michael Kluth
Achim Hintzen

Für 35 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr
Marco Krames
Peter Krames sen.
Michael Marx

Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr
Hans-Jakob Erkes
Herbert Abels

Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr
Alfred Kahl

Übertritt in die Alters- und Ehrenabteilung
Peter Höffgen
Hermann-Josef Künkel
Willi Schmitz

Ehrennadel vom Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis-Neuss
Klaus Brühl (Ehrennadel in Silber)
Heinz-Jürgen Eiköter (Ehrennadel in Silber)
Karl-Heinz Förster (Ehrennadel in Silber)
Daniel Grotjans (Ehrennadel in Bronze)
Christoph Horsmann (Ehrennadel in Bronze)

Text Quelle: FB Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korschenbroich

Jubilare 2017Jubilare 2017: LZ Korschenbroich: Thomas Baum, Dr. Fabian Gaus, Maik Heyers, Marco Krames, Peter Krames und Herbert Abels     Bildquelle: FB Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korschenbroich

Uebergabe der JF Mitglieder 2017
Übergabe der JF: Am Rednerpult Stadtjugendwart Maik Heyers, der die Übergabe der Mitglieder in die Aktive Wehr durchgeführt hat     Bildquelle: FB Löschgruppe Herrenshoff

Seit Wochen befassen sich die Bürgermeister im Rhein-Kreis mit der Frage: Wie verfahren wir bei einem Katastrophenfall in einem der beiden belgischen Atomkraftwerke in Tihange oder in Doel? Seit gestern gibt es dafür jetzt auch in Korschenbroich eine Antwort. Für den Fall eines atomaren Störfalls hat die Stadt 30.000 Kaliumjodid-Tabletten erhalten, die in der Feuerwache An der Sandkuhle gelagert werden. Hiermit könnten Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schwangere im Stadtgebiet versorgt werden. "Wir gehen von 6000 Berechtigten aus", erklärt Ordnungsamtsleiter Michael Beyer. Er hat das Konzept zur Verteilung erstellt. Demnach soll die Ausgabe der Tabletten im Falle eines Atomunfalls dezentral an den sechs Standorten der Feuerwehr - nämlich in Korschenbroich, Kleinenbroich, Glehn, Herrenshoff, Pesch und Liedberg - mit Hilfe der Feuerwehrleute erfolgen. Um einen Missbrauch zu vermeiden, würden die Tabletten dann anhand von Ausgabelisten aus dem Einwohnermelde-Register verteilt. Entscheidend für die Tabletteneinnahme ist das Zeitfenster. "Nach dem Eintreffen der atomaren Wolke blieben maximal acht Stunden, in denen die Einnahme der Tablette noch eine gewisse Wirkung zeigt", erläutert der zuständige Beigeordnete Thomas Dückers. Damit sich auch alle vor Ort umfassend informieren können, hat Dückers einen Nuklearmediziner für den 11. Mai in den Hauptausschuss eingeladen. Dort wird Professor Lutz Freudenberg, der auch schon in Jüchen referiert hat, zum Thema "Jodblockade der Schilddrüse bei kerntechnischen Unfällen: Warum? Wer? Wie?" sprechen.

Jodtabletten

Quelle: www.rp-online.de