TdoT NGZ 2017
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Beim Tag der offenen Tür der Korschenbroicher Feuerwehr gab es am Sonntag alles, was große und kleine Feuerwehr-Fans begeistern kann. Auf dem Vorplatz der Hauptfeuerwache neben dem Matthias-Hoeren-Platz standen mehrere Löschfahrzeuge, die unbestritten zu den Lieblingen der Besucher zählten. Schließlich sieht man so ein Fahrzeug selten von innen und auch die ganzen Gerätschaften, die sich hinter Klappen und Türen verbergen, sind sehr spannend.

Auch für Stefanie Stark (39), die das Fest mit ihren Kindern Ben (6) und Lena (7) besucht, zählt das Besichtigen eines Löschfahrzeuges zu ihren persönlichen Highlights. "Uns wurde alles sehr nett und ausführlich erklärt", erzählt sie begeistert. "Das hat der Chef persönlich übernommen." Die Rede ist von Löschzugführer Max Krames (44), der sich inmitten des ganzen Trubels aufhält, aber trotzdem einen kühlen Kopf bewahrt. Überraschenderweise freut sich der erfahrene Feuerwehrmann auf eine eher kleinere Vorführung: "Die explodierende Sprühdose ist besonders toll. Das gibt einen lauten Knall."

Ben und Lena können sich mehr für andere Details des Festes begeistern. So kam bei Lena vor allen Dingen das Wasserspritzen aus einem echten Feuerwehrschlauch gut an. Und Ben wurde von seiner Mutter mit der Aussicht auf ein Foto mit Borussia-Maskottchen Jünter und dem Versprechen einer großen Portion Zuckerwatte zum Fest gelockt.

Von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr gab es zum zweiten Mal einen Waffelstand. Der Erlös aus dem Waffelverkauf soll erneut an die Organisation "Kids Vision" fließen, die sich für Kinder mit Behinderungen einsetzt. Rund 400 Euro kamen so im vergangenen Jahr zusammen. Anna Baum (16), Mitglied der Jugendfeuerwehr, ist von ihrer Aktion überzeugt. "Waffeln gehen ja immer gut", erzählt sie und lacht. "Wir freuen uns, wenn wir so eine Organisation unterstützen können. Sie ermöglicht beispielsweise Delfin-Schwimmen zu Therapiezwecken. Oder Eltern werden bei den Umbaukosten des Autos unterstützt, um es rollstuhlgerecht zu machen." Ein weiterer Publikumsmagnet des Tages war eine Feuerwehrübung, die den Einsatz nach einem Verkehrsunfall simulierte. Dazu gab es ein Unfallauto, aus dem Personen gerettet werden mussten. Für diese Übung war Ausbildungsleiter Daniel Schlagmann (42) verantwortlich. "Zuerst werde ich Leute aus dem Publikum auffordern, erste Hilfe zu leisten. Nach ein paar Minuten übernehmen wir dann."

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Die Tour de France ist das bekannteste Radsportrennen der Welt. Am ersten Wochenende im  Juli startete die 104. Tour in der Landeshauptstadt Düsseldorf, die geometrisch nur wenige Kilometer von Korschenbroich entfernt liegt.


Am 02. Juli begeisterten die Athleten die Korschenbroicher. Das Fahrerfeld fuhr immerhin 7 Kilometer über die Landstraße L381 durch die Stadt Korschenbroich. Das 2. Etappenziel war Lüttich in Belgien. Im Ortskern von Korschenbroich fand parallel zur Tour de France das Brunnenfest statt, welches in Anlehnung ins Französische übersetzt wurde und nun Fête de la Fontaine hieß.


Jan Ullrich, deutscher Tour de France Sieger aus dem Jahr 1997, machte viele Menschen mit Interviews, Fotos und Autogrammen glücklich.


Da die Vollsperrung der L381 die Infrastruktur erheblich beeinträchtigte, wurden die Feuerwehreinheiten Korschenbroich, Kleinenbroich, Herrenshoff und Liedberg anhand eines Einsatzkonzeptes an sogenannten Sollbruchstellen eingesetzt, um u.a. die Fristen der Alarm und Ausrückeordnung (AAO) einhalten zu können.

 
Die Korschenbroicher Löschzugführung bedankt sich bei den Mitgliedern, die über die herkömmliche Einsatzbereitschaft hinaus, die Sollbruchstellen besetzt haben.

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Kinderfeuerwehr Gruendung

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Wenn man mit Kindern darüber spricht, wie sie sich ihr Leben als Erwachsener vorstellen, werden oft die abenteuerlichsten Berufswünsche geäußert. Es gibt aber auch noch die Klassiker, zu denen der des Feuerwehrmannes zählt. Sechs Kinder kommen diesem Traum nun sehr viel näher, weil sie sich zu den Gründungsmitgliedern der ersten Korschenbroicher Kinderfeuerwehr zählen dürfen. In der Wagenhalle der Liedberger Feuerwehr wurde das Konzept der Kinderfeuerwehr von Bürgermeister Marc Venten und Mitgliedern der Feuerwehr vorgestellt. "Grisu, der kleine Drache, wollte unbedingt Feuerwehrmann werden", erzählt Venten den Kindern, die ihm, auf zusammengerollten Feuerwehrschläuchen sitzend, gebannt zuhören. "Grisus Vater hatte was dagegen, denn sein Sohn sollte sich doch lieber auf das Feuerlegen konzentrieren und nicht auf das Feuerlöschen."

Mit der Kinderfeuerwehr sollen die Kinder bereits in jungen Jahren an die Aufgaben herangeführt werden. Wie das funktionieren soll, stellt Susanne Kaulhausen, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, vor: "Feuerwehr ist nicht nur Feuerlöschen, sondern hat ganz viel mit Gemeinschaft zu tun." Selbstverständlich werden die Kinder bei den Treffen, die alle 14 Tage stattfinden werden, auch typische Themen der Feuerwehr kennenlernen. Dazu gehören das Reagieren bei einem Notfall oder das Erkennen von Gefahren. Allerdings werden diese Themen nur einen kleinen Teil ausmachen. Wichtiger wird das spielerische Erlernen sozialer Kompetenzen sein. "Die Kinder müssen zuerst zu einer Gruppe zusammenwachsen, die von Hilfsbereitschaft und Zusammengehörigkeit geprägt ist."

Dazu hat die gelernte Erzieherin verschiedene Ideen entwickelt, die in den Übungen umgesetzt werden sollen. "Wir werden uns bewegen, malen, basteln und sogar backen. Alles hat einen Bezug zur Feuerwehr. Wenn wir backen, dann sind es zum Beispiel Feuerwehrmuffins." Auch Kreisbrandmeister Norbert Lange unterstützt das Konzept. "Die Feuerwehr hat einen starken Zusammenhalt." Und in Richtung der Eltern sagt er lachend: " Machen Sie sich keine Sorgen, wir passen gut auf Ihre Kleinen auf."

Um das Konzept für die Kinderfeuerwehr erarbeiten zu können, waren einige Vorüberlegungen notwendig. "Keiner wusste so genau, wie das funktioniert", erinnert sich Frank Baum, Leiter der Korschenbroicher Feuerwehr. "Wir haben mit den Brandmeistern gesprochen, haben viel im Internet nachgelesen und waren bei unseren Kollegen in Dormagen, die schon eine Kinderfeuerwehr gegründet haben." Sam Meuters ist eines der ersten Kinder der Korschenbroicher Kinderfeuerwehr. Warum er mitmacht? Ganz einfach: "Ich möchte Leuten helfen." Sein Vater ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr

Am Donnerstagabend erreichte das Tief "Ludger" auch Teile des Stadtgebiets von Korschenbroich. Um 17.16 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Kreisleitstelle und der Feuerwehreinsatzzentrale ein. Insgesamt rückte die Feuerwehr zu 66 Einsätzen aus. Da große Teile des Stadtgebiets betroffen waren, wurde um 17.36 Uhr Vollalarm ausgelöst, so dass alle zur Verfügung stehenden Rettungskräfte mobilisiert werden konnten.

Die Einsatzschwerpunkte waren die Ortslagen Korschenbroich sowie Teile von Pesch, Herrenshoff und Kleinenbroich. Gleichzeitig zur Unwetterlage gingen zwei Notrufe durch ausgelöste Brandmeldeanlagen bei der Feuerwehr ein. In beiden Fällen war eindringendes Wasser der Grund für das Auslösen der Anlagen. Bedingt durch die starken Regenfälle in kürzester Zeit stand das Wasser teilweise bis zu 20 Zentimeter hoch auf den Straßen. Zahlreiche Keller liefen voll. Bei einigen Einsätzen konnte die alarmierte Feuerwehr jedoch nicht helfen, da der Schaden zu gering war. Einer der größten Einsätze hingegen ereignete sich an der Gladbacher Straße. Dort stand der Tunnel rund zwei Meter unter Wasser.

Auch die Stadtverwaltung war betroffen. Ins Technische Rathaus drang Wasser ein. Die Feuerwehr musste allerdings nicht tätig werden. Anders sah es an der Andreas-Grundschule aus. Dort war Wasser in die Kellerräume eingedrungen. Um es abzupumpen, war die Feuerwehr dort über einen längeren Zeitraum im Einsatz.

Über einhundert Einsatzkräfte waren am Vollalarm beteiligt. Die Einsatzzentrale wurde personell verstärkt. Der Hintergrunddienst besetzte die Feuerwache in Korschenbroich. Die Bereitschaftsdienste der Stadtverwaltung waren ebenfalls im Einsatz. Um 0.36 Uhr war der letzte Einsatz beendet.

Quelle: NGZ Online

Am 10. Juni 2017 nahmen zwei Gruppen unserer Einheit am Leistungsnachweis der Feuerwehr Kempen im Kreis Viersen teil.

Die Gruppenführer Andreas Jansen und Peter Krames führten die insgesamt 14 Feuerwehrmänner und -Frauen bei sonnigen Temperaturen zu ordentlichen Leistungen.

Rückblickend übten die Teilnehmer über mehrere Wochen die vorgegebenen Inhalte des Leistungsnachweises. Diese umfassen u.a. die Abfrage von theoretischem Wissen, über die Fertigkeiten von Knoten und Stichen, eine Schnelligkeitsübung und Anwendungen in Erste Hilfe und einen Regelangriff, nach der für uns gültigen Feuerwehrdienstvorschrift 3, die verschiedene Größeneinheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz definiert.


Glückwunsch an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Juni 17, TR